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Thüringer Allgemeine, 25.1.2019, schreibt:


KLARTEXT:

Online lesen: https://www.thueringer-allgemeine.de/sport/sechster-erfurt-marathon-soll-umweltfreundlicher-werden-id225054787.html

Erfurt-Marathon 6.0: Eine saubere Sache

Für den Lauf am 24. August haben sich die Macher der Kleinkunstbrigade noch mehr vorgenommen. Sie wollen auch ein Zeichen für Umweltbewusstsein setzen


Von Steffen Ess

Erfurt. Er ist bunt, in der Nische einer Fülle von Marathonläufen ein kleiner Farbtupfer. Nun aber will der Erfurt-Marathon vor allem eines werden: grün.

Für einen Lauf, der sich allein aus der Kraft ehrenamtlicher Energie speist, liegt es fast auf der Hand, sich auf das Naturell zu beschränken und auf Schnick­schnack zu verzichten. Doch das ist gar nicht mal das Ansin­nen der Macher der Kleinkunst­brigade Annakram, ihren Marathon sechspunktnull am 24. Au­gust unter einen grünen Mantel zu packen. Mit der Ankündigung, mit dem Mix aus Stadt-, Cross-­ und Landschaftslauf auch ein Zeichen für Umweltbewusstsein zu setzen, liegen sie in der Zeit und legen sie sich sogar mehr ins Zeug denn je.

Keine Sprühkreide mehr an Bäume, besonderes Augenmerk auf Mülltrennung, Trinkbecher, die Läufer auf der Stecke bei sich tragen können, und ansonsten nur ökologisch saubere Einweg­becher, Abschied von Hightech­-Läufersachen und stattdessen T­ Shirts ohne künstliche Fasern, natürlich „fairtrade" - es sind kleine, feine Details, die bei dem Lauf zu einer sauberen Sache verschmelzen sollen. „Unsere Läufer werden so etwas von uns fordern, und die Sponsoren wer­ den es von uns erwarten.“ Im Gleichklang spielen Sigurd Rei­sener und André Beck auf das allgemein wachsende Bewusst­sein für die Umwelt an. Gerade als Gestalter eines kleinen Lau­fes sehen sich die beiden mit ihrer Mannschaft in der Pflicht, sich an Beispielen wie dem grü­ner werdenden Marathon in Frankfurt/Main zu orientieren.

Das Konzept steht soweit, vie­ les ist dennoch in der Findungs-­ und Planungsphase. Von der Ab­sicherung, über die kreative Aus­gestaltung bis hin zur Fertigung der Ton-Plaketten liegt alles in der ehrenamtlichen Hand und soll heute Feinschliff bekom­men. Im Veranstaltungszentrum SAV in der Magdeburger Allee lädt der Kulturverein Helfer, Freunde und Förderer heute zur Sause ein (19.30 Uhr) - um zu­rückzuschauen und die Vorha­ben für den Lauf 2019 vorzustel­len. Der Anmeldestart am 1. Feb­ruar steht unmittelbar bevor. Und wieder wird vor allem ein Erfurter Kinderhilfsprojekt profi­tieren. Zehn Euro pro Startgeld werden wie immer gespendet.

Züge der bisherigen Läufe werden den sechsten Erfurt-Marathon prägen. Bewährtes beizu­behalten, beruht nicht zuletzt darauf, dass sich der Lauf weiter­ entwickelt hat. 2018 ist das Li­mit von 200 Startplätzen erst­mals erreicht worden. Das Feld ist international und bunt, ge­spickt mit einigen Einrad-Fah­rern. Unter der Fülle an Mara­thons im Bundesgebiet rangiert der Erfurter in dem Internetpor­tal „marathon4you“ unter den Top 100. „Das ist doch der Ham­mer“, sind Reisener, Beck und Co. stolz. Ihre Hoffnung ist groß, dass die grünere Version An­klang findet und mehr als einen Farbtupfer darstellt.



Beim fünften Erfurt-Marathon ist das Limit von 200 Startplätzen erstmals ausgeschöpft gewesen. Die Neuauflage steigt am 24. August. Foto: Sven Wachsmuth



 
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