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25.1.2002, Erfurt, Papiermühlenweg


„Lausige Zeiten“



Folgende Protagonisten wirkten u.a. mit:

Die kleinkunstbrigade Anna Kram suchte mal wieder verzweifelt einen Grund, um sich in die Herzen des geneigten Publikums zu spielen. Ein Paukenschlag, ein Gloriosabimmeln sollte es werden. Am besten, sagten wir uns, wäre ein runder Geburtstag. Das klingt glaubwürdig. Also rechneten wir kurz nach. Das unhaltbare Ergebnis: Drei Jahre Anna Kram!

Und weil es halt Winter war und dunkel und kalt, und die Mäuse knapp und die Läuse fett wurden, und weil sich so manchmal der Argwohn zwischen uns breit machte quasi, weil es so lausig passend war, hießen wir unsere Projekt „Lausige Zeiten“. Das war uns fortan Motivation und Inspiration zugleich.

In triskaidekaphobischer Tradition wählten wir mal wieder ein Örtchen, das nicht sofort an Kunstfreude und Kulturoptimismus denken lässt. Diesmal enterten wir eine stillgelegte Kaufhalle im Erfurter Norden.

Wieder wurde einige Wochen gehämmert und geschraubt, gemalert und gewienert und wieder wurde das zurückgelassene Inventar nach unseren arteigenen Vorstellungen umfunktioniert.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand eine Ausstellung mit Bildern von Andreas Jäckel sowie die Premiere des Kleinkunstprogramms „Lausige Zeiten“. Zudem lasen Alexander Platz und Daniel Tanner eigene Texte. Ute Weiß präsentierte darüber hinaus ihren Film „WBK – Wohnbezirkskanal“. Und alsdann wurde getanzt und geschwoft, bis die Polizei kam. DJ Anthony & DJ Cornelius 77 zeigten sich mitsamt den tanzwütigen Geburtstagsgästen verantwortlich für eine Anzeige wegen nächtlicher Ruhestörung. Doch Anwohner und Ordnungsamt zeigten sich wohlwollend und verziehen. Gott vergelt’s ihnen!


Regie:
Sich Selbst Regulierendes Theater

Darsteller:
Thomas Schindler, J.A.N. Harmonie, Winnie Datt, Shean F. Moffat, Marah Evita Jevco, Friedrike Wilkin, Jösar Nacht, Tilo Fiedler, Sid Eisengurrer

Text:
Sid Eisengurrer

Musik:
Dani (Flöte), Kamü (Piano)

Bühnenbild:
Andreas Jäckel

Licht:
Thilo Soworka

Ton:
André Rauch, Guido Graichen

Hörstück:
Guido Graichen, Thomas Schindler


Weitere Aufführung:

1. Juni 2002 „Centrum” Erfurt







 
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